Lehre
Studien- & Abschlussarbeiten

STUDIEN- UND ABSCHLUSSARBEITEN

Das Institut für Baumanagement und Digitales Bauen ist ständig auf der Suche nach motivierten Studenten, welche sich im Rahmen einer studentischen Arbeit mit dem Thema Digitalisierung der Baubranche und im Speziellen mit der digitalen Arbeitsmethode Building Information Modeling (BIM) auseinandersetzen wollen.

  • Vorbereitung

    Zeitplan:

    Bevor Sie das ICoM bezüglich einer studentischen Arbeit kontaktieren, wird empfohlen, sich einen groben Zeitplan für das kommende Semester bzw. für die kommenden 6 Monate zu skizzieren. Beachten Sie dabei vor allem Ihre Kurswahl, daraus resultierende Klausurtermine, den Lernzeitbedarf sowie Ihre private Terminplanung.

    Vorbereitung der Projektarbeit:

    Vor der Bearbeitung einer Projektarbeit wird unbedingt die Lehrveranstaltung Vorbereitung auf die Projektarbeit empfohlen.

  • Kontaktaufnahme und Themenfindung

    Kontaktaufnahme:

    Bei bestehendem Interesse an einer studentischen Arbeit am ICoM wird von den Studierenden erwartet, dass das Formular Studentische Arbeit am ICoM in Eigenleistung gewissenhaft ausgefüllt und im Anschluss an info@icom.uni-hannover.de gesendet wird.

    Es wird darum gebeten, dass grundsätzlich die Kontaktaufnahme über das Formular erfolgt. Bei sonstigen Fragen melden Sie sich bitte per E-Mail, Telefon oder nach Terminvereinbarung persönlich im ICoM.

    Themenfindung:

    Grundsätzlich sind studentische Arbeiten am ICoM auf die Digitalisierung der Baubranche und auf die Building Information Modeling Methode (BIM) auszurichten.

    Um ein Thema für Ihre wissenschaftliche Arbeit zu finden, sollten Sie sich an den Modulen und Forschungsschwerpunkten  des ICoMs orientieren. Nutzen Sie dafür auch die Auflistung der abgeschlossenen studentischen Arbeiten sowie eine themenspezifische Internetrecherche.

    Kooperation mit Unternehmen:

    Im Rahmen von studentischen Arbeiten ist das ICoM generell interessiert an praxisnahen Fragestellungen in Kooperation mit Unternehmen.

  • Anmeldung der studentischen Arbeit

    Für Projekt-, Bachelor- und Masterarbeiten wird eine Zulassung des akademischen Prüfungsamtes benötigt. Die Zulassungsanträge können auf der Fakultätswebsite heruntergeladen werden. Nachdem der Zulassungsantrag durch das akademische Prüfungsamt ausgefüllt wurde, kann die studentische Arbeit im ICoM gemeldet werden. Erst nach einer erfolgten Zulassung und Meldung der Arbeit, erfolgt die finale Ausgabe der Aufgabenstellung.

    Seminararbeiten können direkt über den "Meldebogen zur Seminararbeit" im Institut gemeldet werden. Das Formular kann ebenfalls auf der Fakultätswebsite heruntergeladen werden.

  • Ausarbeitung

    Rahmenbedingungen:

    Grundsätzlich beträgt die Bearbeitungszeit aller studentischen Arbeiten 6 Monate. Weitere Rahmenbedingungen und Regelungen sind in der aktuell gültigen Prüfungsordnung festgelegt. Die Prüfungsordnungen können auf der Fakultätswebsite heruntergeladen werden.

    Formatierung und Aufbau:

    Nutzen Sie bitte für Ihre wissenschaftliche Arbeit die Formatvorlage des Instituts. Die Formatvorlage umfasst bereits alle formal geforderten Anforderungen (Abstract, Verzeichnisse, Selbstständigkeitserklärung, etc.).

    Rückfragen und Besprechungen:

    Während der Bearbeitungszeit können Sie Ihrem/Ihrer zugeordneten Betreuer/in des Instituts nach Terminabsprache Rückfragen zur Arbeit stellen, eventuelle Probleme klären und das weitere Vorgehen besprechen.

  • Abgabe

    Abgabe der Arbeit:

    Insgesamt sind zwei Farbausdrucke der wissenschaftlichen Arbeit abzugeben. Es ist darauf zu achten, dass eine Leim- und eine Ringbuchbindung vorliegen muss. Weiterhin umfasst die Abgabe einen digitalen Datenträger zur Archivierung (eingeklebter USB-Stick oder CD-ROM) mit allen abgaberelevanten Daten und Dokumenten (Arbeit als PDF-Datei, Anhänge, digitale Modelle, etc.). Dieser ist auf der letzten Seite der leimgebundenen Ausfertigung fixiert beizufügen.

    Abgabe im Zuge des Kolloquiums:

    Die Kurzbeschreibung der studentischen Arbeit (Vorlage: Homepageteaser) ist mit der Bilddatei zum Kolloquiumstermin an den Betreuer zu senden und am Tag des Kolloquiums am Institut zu unterschreiben.

  • Kolloquium

    Das Kolloquium umfasst die Präsentation der studentischen Arbeit (20 min.) mit einer anschließenden Diskussionsrunde (20 min.). Das Layout der Präsentation ist dabei durch den Studierenden selbst zu gestalten und fließt in die Bewertung mit ein. Wir empfehlen jedoch das Format 16:9. Die Präsentation findet auf einem TV-Monitor statt.

    Der Termin des Kolloquiums wird mit dem/der Betreuer/in festgelegt. Das Kolloquium ist in einem Zeitraum von maximal 4 Wochen nach der Abgabe der wissenschaftlichen Arbeit durchzuführen.

ABGESCHLOSSENE STUDENTISCHE ARBEITEN AM ICOM (AUSWAHL)

Auswirkungen der Digitalisierung auf die B2B-Beziehung in der Baubranche

Kai Bsumek (Projektarbeit)

Diese Projektarbeit befasst sich mit der Auswirkung der Digitalisierung auf die B2B-Beziehung in der Baubranche.
Die oben abgebildete Grafik zeigt eine sogenannte Customer Journey. Sie ist die Reise, die ein Kunde durchläuft, bevor er sich zum Kauf entscheidet und ist eine verbesserte Vertriebsmethode, die unter Anwendung digitaler Gegebenheiten Anwendung findet. Um diese genauer zu verstehen, wird im Zuge dieser Arbeit verstärkt auf die digitalen Marketing-Methoden eingegangen.

Halbautomatische bildgestützte Bewehrungsabnahme anhand des digitalen Gebäudemodells

Tobias Hopster (Bachelorarbeit)

Die Digitalisierung des Qualitätsmanagements auf der Baustelle kann die Qualitätsüberwachung entscheidend optimieren. Exemplarisch wurde dies für Stahlbetonbauteile, mit einem besonderen Fokus auf Bewehrungsarbeiten, näher untersucht. Verschiedene Rollen im Bauprozess wurden erfasst und der Qualitätssicherungsprozess durch eine exemplarische Ablaufempfehlung dargestellt. Hierbei wurde die BIM-Methodik einbezogen, sowie ein LOD-Level für Bewehrungsstahl ermittelt.

3D-Modellierung einer Schienenverkehrsanlage mit der Softwarelösung KorFin

Alexander Ruwoldt (Projektarbeit)

Aufgrund bisher geringer Anwendung der BIM-Methode im Infrastrukturbereich wurde untersucht, welche Möglichkeiten die Softwarelösung KorFin hinsichtlich dreidimensionaler Modellierung von Schienenverkehrsanlagen bietet.

Innerhalb weniger Arbeitstage wurde eine Ausbaustrecke der DB E&C detailgenau nachmodelliert. Mit dem entstandenen 3D-Modell konnten Visualisierungen erstellt, die Kollaboration mit anderen Programmen getestet sowie eine Kollisionsprüfung durchgeführt werden.

Rückführung der Leistungsstandfeststellung der Baustelle als Field-to-BIM Workflow

Melwin Timm (Masterarbeit)

Diese Masterarbeit gibt anfänglich einen Einblick in die aktuelle Nutzung der BIM-Anwendungsfälle bei der Ed. Züblin AG an. Anschließend wird ein BPMN 2.0-Prozessmodell der konventionelle Arbeitsmethodik in der Bauabrechnung erstellt. Zusätzlich wird ein solches Prozessmodell für die BIM-Methodik im Soll- und im Istzustand eines Referenzprojektes modelliert und simuliert. Die Simulierung im BIM-Istzustand wird anschließend in verschiedenen Varianten zur Optmierungserkenntnis durchgeführt.

Entwicklung und Umsetzung eines LOD-Konzeptes für ein Straßenbauinfrastrukturprojekt

Mojan Pourkasrai (Bachelorarbeit)

Für die Leitstungsphasen zwei bis fünf sowie verschiedene BIM-Anwendungsfälle werden Definitionen der Level of Geometry und Level of Information für den Bestand, die Trasse, Entwässerung sowie weitere Straßenbauelemente getätigt. Das entwickelte LOD-Konzept wird mit den Softwareprodukten ProVI, Revit und DesiteMD anhand eines Praxisbeispiels umgesetzt. Mit dem so entstandenen 3D-Modell können beispielsweise automatisierte Kollionsprüfungen mit den entsprechenden Programmen durchgeführt werden.  

Quantitative Analyse von konventionellen und innovativen Planungsprozessen in der Vorbereitung der Vergabe

Margaryta Viberg (Masterarbeit)

Im Rahmen dieser Masterarbeit wurde der Einsatz der BIM-Methodik qualitativ und quantitativ untersucht. Anhand einer Literaturrecherche über BIM-Effizienz und Tests von 4/5D-Tools wurde ein Konzept zur quantitativen Messung von konventionellen und innovativen Planungsprozessen an einem konkreten Bau-Gegenstand in Vorbereitung der Vergabe-Phase entwickelt. Anschließend wurden experimentell mit fünf Testpersonen vergleichende Betrachtungen angestellt und die erfassten Daten ausgewertet.

Qualitätssicherung in der Bauausführung durch Building Information Modeling

Laurentius Teepe (Bachelorarbeit)

Bei einem Pilotprojekt der Firmengruppe Max Bögl wurden in der Qualitätssicherung digitalisierte Prozesse implementiert, welche auf tabletorientierte Arbeitsweisen setzen. Grundlage war die Software BIM 360 Field, welche einerseits für das Mängelmanagement genutzt wurde und andererseits ein BIM-basiertes Modell bereitstellen konnte. Die Methode wurde auf ihre Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken untersucht. Aus diesen Ergebnissen wurde eine Handlungsempfehlung für Folgeprojekte abgeleitet.

Einsatzmöglichkeiten von Building Information Modeling im Garten- und Landschaftsbau

Frederik Schaper (Seminararbeit)

Aufgrund der zunehmenden Anwendung von BIM im Hoch- und Infrastrukturbau dringt die Methodik auch in den Bereich des Garten- und Landschaftsbaus sowie der Landschaftsarchitektur vor. Anhand von zwei Experteninterviews und eines beispielhaften, fiktiven Bauprojekts werden die Einsatzmöglichkeiten erörtert. Basierend auf den erlangten Erkenntnissen wird eine Handlungsempfehlung für Betriebe des Garten- und Landschaftsbaus aufgestellt.

Automatisierte Transformation digitaler Bauwerksmodelle in skriptbasierte numerische Berechnungsmodelle

Alexander Stirken (Masterarbeit)

In dieser Masterarbeit wurden die Möglichkeiten der automatischen Überführung von geometrischen und semantischen Daten aus einem digitalen Modell in ein FE-Berechnungsmodell untersucht. Dazu wurde mittels der Programmiersprache C# ein Softwaredemonstrator erstellt, welcher auf die Datenstruktur der Revit API zugreift. Im Zuge des Programmes werden Bauwerksdaten automatisch in SOFiSTiK-Metaskripte überführt und können numerisch berechnet werden. Eine Implementierung von Betriebsdaten ist möglich.

Photorealistische Visualisierung von digitalen Bauwerksmodellen

Omed Mubarak (Seminararbeit)

Realitätsferne (digitale) Bauwerksmodelle können mit Hilfe von Visualisierungssoftware photorealistisch dargestellt werden, bevor diese physisch existieren. Das Resultat sind sowohl in der Innen- als auch in der Außenarchitektur realitätsnahe Darstellungen, die nur schwer von einem echten Foto zu unterscheiden sind. Durch den Einsatz eines erstellten Kriterien- und Bewertungskatalogs wurde eine Handlungsempfehlung für die im Marktscreening recherchierten Programme erarbeitet.

Die BIM-Methode in der öffentlichen Verwaltung Status Quo der BIM-Implementierung am Beispiel der Stadt Stuttgart

Tim Thürnau (Seminararbeit)

Neben der Notwendigkeit der BIM-Implementierung und den verwaltungsinternen BIM-Anwendungsfällen wird der Status Quo der BIM-Anwendung innerhalb der öffentlichen Verwaltung der Stadt Stuttgart analysiert und begründet. Äquivalent zum BIM-Stufenplan des BMVI wird eine strategische Roadmap zur breiten BIM-Anwendung in der öffentlichen Verwaltung der Stadt Stuttgart erarbeitet. Dabei werden strategische und operative Ziele formuliert sowie benötigte Randbedingungen für BIM-Pilotprojekte erläutert.

Hier finden Sie abgeschlossene studentische Arbeiten